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Havelock Vetinari

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ger. Havelock Vetinari; engl. Havelock Vetinari

Inhaltsverzeichnis

Allgemeines

Lord Vetinari weckt den schlafenden Feucht von Lipwig

Lord Havelock Vetinari ist der derzeitige Patrizier von Ankh-Morpork. Lord Vetinari ist schlank und mittelgroß. Er hat eisblaue Augen, eine Adlernase und trägt einen gepflegten Spitzbart. Seine Gesichtszüge sind sehr markant. Er hat schlanke, von feinen blaue Äderchen durchzogene Hände mit langen feingliedrigen Fingern. Er kleidet sich zurückhaltend und fast ausschließlich in Schwarz, wobei das Schwarz jedoch nicht den Glanz der Assassinenroben hat, sondern matter und bewusst etwas abgetragener wirkt. Er raucht nicht und trinkt keinen Alkohol, nascht aber gerne kandierte Seeigel.

Seine Körpersprache ist beherrscht und zurückhaltend. Er bewegt sich gemessen aber nicht behäbig. In brenzligen Situationen kann er überraschend schnell und sportlich agieren. In Fliegende Fetzen/Jingo verblüfft er alle Umstehenden, als er mit vier Melonen und drei Messern jongliert. Lord Vetinari pflegt mit einem Spazierstock zu gehen, was aber, da er keine körperlichen Einschränkungen hat, eher ein Symbol seines Amtes ist.

Das Familienmotto der Vetinaris lautet Si non confectus, non reficiat, was übersetzt soviel wie Wenn es nicht kaputt ist, reparier es nicht bedeutet.

Das einzige bekannte Familienmitglied ist seine Tante Lady Roberta Meserole.

Lord Havelock Vetinari lebt und arbeitet im Patrizierpalast. Sein Arbeitszimmer dort ist das Rechteckige Büro. Seine Arbeitsumgebung ist eher zweckmäßig eingerichtet.

Lord Vetinari wahrt als Patrizier eine gewisse Kontinuität und übernahm bei seinem Amtsantritt vieles von dem was seine Vorgänger eingerichtet oder initiiert hatten; selbst wenn es ihn persönlich nicht sonderlich interessierte, wie zum Beispiel die Gartengestaltung von Bergholt Stuttley Johnson oder eine Rennpferdzucht.

Er hat eine Ausbildung in der Assassinengilde genossen. In der Assassinengilde betrug der Preis, den man der Gilde für seinen Tod zahlen müsste, laut Helle Barden/Men At Arms 1.000.000 Ankh-Morpork Dollar. Dank seiner eigenen Ausbildung konnte Havelock Vetinari bisher noch jeden Anschlagsversuch überstehen. Zwar versteht er, dass die Gildenmitglieder nur ihrer Arbeit nachgehen, dennoch ist er der Auffassung, dass jeder nur eine Chance verdient. Daher wurden diejenigen, die es bisher versucht haben, auch nie wieder gesehen. Die Assassinengilde hat Gerüchten in Die Nachtwächter/Night Watch zur Folge jedoch beschlossen, vorerst keine Aufträge mehr gegen ihn anzunehmen. Im Übrigen ist ein Großteil des Adels der Stadt sowie die meisten Gildenoberhäupter mittlerweile zu der Auffassung gelangt, dass Havelock Vetinari zwar nicht unbedingt beliebt ist, die Stadt aber ohne ihn wahrscheinlich in absolutem Chaos versinken würde. Er regiert auf eine recht eigenwillige Art und Weise, aber es funktioniert.

Havelock Vetinari war es auch, der das Gildensystem von Ankh-Morpork revolutioniert hat und Gilden wie die Diebesgilde erst legalisiert hat.

Zur Zeit schreibt Lord Vetinari an dem Buch Der Diener (engl. The Servant) in dem er seine politischen Leitlinien festhält.

Der junge Vetinari

Havelock Vetinari absolviert seine Ausbildung in der Assassinengilde von Ankh-Morpork und gilt schon in der Schulzeit als Sonderling. Er wirkt blass, leidenschaftslos und zurückhaltend. So wird er meist unterschätzt, ein Umstand, den er aber für sich als Vorteil zu nutzen versteht. Einigen Gebieten seiner Ausbildung widmet er weitaus mehr Zeit und Aufmerksamkeit, als der Lehrplan es vorsieht, insbesondere dem Gebiet der Unauffälligkeit und der Tarnung. Schon als Schüler ist er ganz auf den Nutzen bedacht und gibt nur wenig auf Pose und Äußerlichkeiten. So verstößt der Schüler Vetinari regelmäßig heimlich gegen die Kleiderordnung. Wegen der düsteren Würde und zeitlosen Eleganz ist Kleidung in Schwarz vorgeschrieben. Statt dessen trägt Havelock bei nächtlichen Ausflügen dunkelgrüne Kleidung, da sie ihn in den Nachtschatten weitgehend unsichtbar macht, besser als das Schwarz der vorgeschriebene Tracht.

Prägende Frauengestalten

Die Grundlagen und Wirkprinzipien der praktischen Politik lernt der noch junge Havelock Vetinari vor allem von zwei Frauen, beide deutlich älter als er, die ihn offensichtlich nachhaltig beeinflussen. Noch als Schüler wird er von Lady Roberta Meserole, seiner Tante, gefördert. Diese Förderung ist teilweise finanzieller Natur. Doch darüber hinaus ist sie es, die ihn in den Feinheiten des politischen Ränkespiels unterweist. Ihr ist es zu verdanken, dass Havelock Vetinari sich aktiv an der Verschwörung gegen den amtierenden Patrizier, den Mörderischen Lord Winder beteiligt. Sie beauftragte ihren Neffen sogar mit seiner Inhumierung, einen nahezu unmöglichen Auftrag, den Havelock Vetinari auf brillant schlichte Art und Weise, jedoch nach Assasinenmaßstäben nicht völlig regelkonform erledigt.

Später, aber noch immer als junger Mann, besucht Havelock Vetinari Überwald. Hier lernt er offenbar Lady Margolotta kennen, eine Vampirin mit einer Leidenschaft für Macht. Sie begreift Politik als die Kunst, im Kräftespiel der Interessen für ein Gleichgewicht zu sorgen und nur durch indirekte Einflussnahme dafür zu sorgen, dass Dinge so geschehen, wie sie es wünscht. Offenbar hat auch sie Havelock Vetinaris politisches Verständnis stark beeinflusst.

Havelock Vetinari: abstrakter Denker und Musikliebhaber

Havelock Vetinari besitzt einen ungewöhnlich scharfen Verstand. Seine herausragende Stärke ist aber die Fähigkeit zu abstraktem Denken. Er ist ein Meister am Klonkbrett. Seine ungewöhnliche Begabung, abstrakt denken zu können, zeigt sich aber eindrucksvollsten in Lord Vetinaris Liebe zur Musik.

Als Absolvent der Assassinengilde wurde er in mindestens zwei Instrumenten ausgebildet und es ist anzunehmen, es handelt sich ja um die renommierteste Ausbildungsstätte der Scheibenwelt, dass er sie zumindest recht passabel beherrscht. Als Patrizier genießt er seine knappen Mußestunden gerne mit Musik. Er lauscht dabei aber keinen Aufführungen, er spielt auch nicht selbst. Er genießt Musik lesend. Wie andere Leute in Büchern, so schmökert er in Noten. Havelock Vetinari erfreut sich an der Musik in ihrer reinsten Form: Als eine abstrakte Vorstellung der Musik, unverfälscht und unverdorben vom Schweiß der Musiker, von Spucke und anderen Unzulänglichkeiten der materiellen Welt.


Der Patrizier mochte Musik, die nie gespielt wurde. Seiner Ansicht nach ruinierte es die Musik, wenn man sie zum Kontakt mit getrockneter Haut, Teilen von toten Katzen und Metallstücken in Form von Drähten und Röhren zwang. Richtige Musik sollte sich nach Lord Vetinaris Meinung darauf beschränken, in Form von kleinen Punkten und Viertelnoten zwischen ordentlichen Linien niedergeschrieben zu sein. Nur so war sie rein.


In fact the kind of music he really liked was the kind that never got played. It ruined music, in his opinion, to torment it by involving it on dried skins, bits of dead cat and lumps of metal hammered into wires and tubes. It ought to stay written down, on the page, in rows of little dots and crotchets, all neatly caught between lines. Only there was it pure.

Rollende Steine/Soul Music

Lord Vetinari als Patrizier

Wappen der Familie Vetinari

Als Patrizier von Ankh-Morpork ist Lord Vetinari ungewöhnlich erfolgreich. Er ist ein kühler Rationalist und schnörkelloser Pragmatiker, der es geschafft hat, die scheinbar unregierbare, chaotische Stadt in eine Zeit des Friedens, des Wohlstandes und sozialen Aufbruchs zu führen. Er selbst bezeichnet sich als einen Tyrannen und bemüht sich seine Arbeit gewissenhaft zu machen. Sein politischer Erfolg stützt vor allem auf drei sich ergänzende Fähigkeiten, die Havelock Vetinari in hohem Maße in sich vereint: Neugier, Zurückhaltung und Menschenkenntnis.

Neugier

Die erste Säule seines Erfolges ist Neugier. Lord Vetinari will genau wissen, was in Ankh-Morpork vor sich geht. Ein ganzes Heer von Spitzeln und Zuträgern liefert ihm Berichte aus der Stadt. Im Ausland sind es die Botschafter, die durch diskrete Informationsgewinnung Havelock Vetinari über alles Wissenswerte gut unterrichtet halten. Stapelweise laufen im Rechteckigen Büro Berichte über alle möglichen Ereignisse zusammen, die er mit Hilfe seiner Sekretäre auswertet. Auch Kleinigkeiten schenkt er mit einer erstaunlichen Liebe zum Detail seine Aufmerksamkeit, ohne sich aber deshalb zu verzetteln und das Ganze aus dem Auge zu verlieren. Lord Vetinari ist so gut über alle möglichen Entwicklungen unterrichtet, dass es kaum möglich ist, ihn zu überraschen.

Zurückhaltung

Die zweite Säule seines Erfolges ist Zurückhaltung. Lord Vetinari vermeidet es nach Möglichkeit, sich in Interessensphären anderer einzumischen. Er betreibt statt dessen eine Politik des laissez-faire.

Lord Vetinari versucht nicht seine Untertanen zu gängeln oder zu kontrollieren. Er weiß, dass dies unmöglich ist. Er weiß genau, dass die meisten Interessen sich letztlich auf Stabilität und Profit zurückführen lassen. So lässt Lord Vetinari in Ankh-Morpork alle genau das tun, was sie wollen, solange sie es sozial verträglich, geordnet und organisiert tun. So wird auch dem Laster, dem Verbrechen und sogar der Bettelei gestattet, für sich offizielle Gilden zu bilden und sich selbst zu reglementieren. Dieses Prinzip funktioniert hervorragend. So tragen ausgerechnet die Diebe nicht unwesentlich zur Sicherheit in der Stadt bei, seit sie sich unter seiner Ägide in in der Diebesgilde zusammengeschlossen haben. Die Gilden sind inzwischen sehr stolz und sehr von ihrer eigenen Wichtigkeit überzeugt. Lord Vetinari lässt sie in diesem Glauben.

Da aber die Gildenoberhäupter alle erkannt haben, dass sie in diesem Zustand der Stabilität gut verdienen, bemühen sie sich selbst, diese Stabilität zu erhalten und erfüllen so genau die Funktion, die Lord Vetinari ihnen zugedacht hat.

Menschenkenntnis

Die dritte Säule von Lord Vetinaris Erfolg ist Menschenkennntnis. Um das labile Gleichgewicht der Mächte und Interessen der Stadt nicht zu stören, vermeidet es Havelock Vetinari möglichst, selbst aktiv werden. Statt dessen arbeitet er auf ähnliche Art und Weise, wie ein Puppenspieler es tut: Er tritt nach außen hin kaum merklich in Erscheinung, zieht aber insgeheim die Fäden und lässt zum richtigen Zeitpunkt die geeignete Figur auf der politischen Bühne auftreten, die seinen Zielen und Absichten förderlich ist.

Havelock Vetinari versteht es meisterhaft, die Menschen, mit denen er zu tun hat, richtig einzuschätzen. Er spricht in Ab die Post/Going Postal selbst von der Psychologie des Individuums. Aus seinen Dossiers weiß er meist sehr gut über die Hintergründe seines Gegenübers bescheid und kennt genau die jeweiligen Stärken und Schwächen. Vor allem weiß er, was Personen antreibt, und versteht dieses Wissen zu nutzen. Mit seiner Kenntnis der Eigenarten und Motivationen bedient sich Havelock Vetinari bei Bedarf verschiedenster Menschen als Werkzeuge, um seine Ziele zu erreichen. Das korrekte Mitwirken seiner Instrumente bei seinen Plänen weiß Lord Veinari geschickt sicherzustellen. Meist sieht der Auserwählte keine akzeptable Alternative zur Mitarbeit, gelegentlich wird er erpresst, stets aber kommt die zugedachte Aufgabe seinen jeweiligen Talenten entgegen.

Als Utilitarist gibt Havelock Vetinari auch bei der Wahl seiner Werkzeuge stets der Fähigkeit den Vorzug vor Stellung oder Ansehen. So ist es nicht verwunderlich, dass seine oft unorthodoxen Personalentscheidungen ihm regelmäßig Kritik eintragen.

Lord Vetinaris Marionetten sind die verschiedensten Vertreter der Stadt und ihrer Kräfte. Stets haben sie aber zumindest eine besonders hervorstechende Gabe oder Eigenheit. So benutzt er zum Beispiel die profitorientierten Gildenoberhäupter, den militärisch unfähigen, sturschädeligen Lord Rust, Leonard da Quirm mit seiner genialen Erfindungsgabe und immer wieder Sir Samuel Mumm, der rückhaltlos für das Gesetz eintritt. Doch auch Betrüger wie Feucht von Lipwig und sogar den beschränkten geistigen Horizont von Frederick Colon und Nobby Nobbs weiß Lord Vetinari sinnvoll für seine Zwecke einzusetzen. Stets findet er den Richtigen für die entsprechende Situation.

Anfeindungen und Umsturzversuche

Als Patrizier hat Havelock Vetinari viel bewirkt und das Bild von Ankh-Morpork verändert. Der wirtschaftliche Aufschwung brachte vielen Interessen- und Bevölkerungsgruppen Vorteile: So profitieren vor allem Handel und Gewerbe von der liberalen Politik, aber auch ethnische und spezielle Minderheiten wie Omnianer, Klatschianer, Zwerge, Trolle und Vampire.

Die Kreise des alten Adels sehen diese Entwicklungen immer wieder mit Missmut. In diesen modernen Zeiten stellt man die alten Adelsgeschlechter auf eine gesellschaftliche Stufe mit Paul König! Manche Adelige wünschen sich wieder eine Zeit, in der sie allein Geld und damit auch Macht und Einfluss haben.

Hauptsächlich in diesen restaurativen Kreisen werden immer wieder Pläne zur Absetzung oder sogar Ermordung von Havelock Vetinari ausgebrütet. Bisher konnte Lord Vetinari aber alle Versuche dank seiner genauen Informationen, seiner Klugheit und nicht zu letzt wegen seiner Ausbildung elegant ins Leere laufen lassen. Offenbar betrachtet Lord Vetinari diese Versuche als völlig normale Prozesse im politischen Tagesgeschäft. Die kriminellen Handlanger solcher Versuche werden von der Ankh-Morpork Stadtwache natürlich verfolgt, meist mit Erfolg. Die Drahtzieher solcher Aktionen, unter denen der Anwalt Herr Schräg durch sein wiederholtes Engagement eine herausragende Stellung einnimmt, werden üblicherweise von Lord Vetinari nicht weiter behelligt, um das Gefüge der Macht in der Stadt nicht zu stören. Man begegnet einander höflich und tut so, als sei nichts gewesen, auch wenn alle Beteiligten wissen, dass das Dossier der Umstürzler sicher einen neuen Eintrag bekommen hat.

Zu den bekanntesten Umstürzler gehören die Aufgeklärten Brüder der Völlig Schwarzen Nacht und das Komitee zur Absetzung des Patriziers.

Lord Vetinaris Amtszeit wurde dreimal unterbrochen:

Lord Vetinari - ein Hundefreund

Der als gefühlskalter Rationalist gefürchtete Lord Vetinari hat auch eine sentimentale Seite. Er mag offenbar kleine Hunde. Mit bemerkenswerter Anhänglichkeit kümmert er sich um seinen hochbetagten Terrier Wuffel, der trotz üblen Körperausdünstungen im Rechteckigen Büro Quartier beziehen darf. Er wird mit feinstem Hundefutter verwöhnt. Nach dem Tod von Wuffel nimmt Lord Vetinari Herrn Quengler persönlich unter seine Fittiche, einen kleinen Hund, der als Mehrheitseigner einer Bank plötzlich im Zentrum von Intrigen und Machtinteressen steht, obwohl ihm sicher auch andere Wege zur Verfügung stehen, die Sicherheit des wehrlosen Finanzmagnaten zu gewährleisten.

Vetinaris Schutz vor Giftmorden

Einige Amtsvorgänger, beispielsweise der Mörderische Lord Winder, wurden von ihrer Angst vor Mordanschlägen in neurotischen Verfolgungswahn getrieben. Lord Vetinari begegnet diesen Gefahren gelassen und mit einer für seine Herrschaft ganz typischen Art und Weise:


Ich wende folgende Methode an, die mir bisher gute Dienste geleistet hat.
  1. Man gestalte die Politik eines Landes über mehrere Jahre hinweg so, dass ein Mordanschlag mit Gift mehr Mühe bereitet, als die Sache wert ist, und sich außerdem nachteilig auf die privaten Ambitionen zu vieler Leute auswirkt.
  2. Man sorge dafür, dass im Verwaltungsapparat der Stadt einige unberechenbare Personen arbeiten, die in einem solchen Mordanschlag einen persönlichen Affront sähen und jede Menge Wirbel erzeugen würden.
  3. Anschließend kann man essen, was man will.


Here is my preferred method, which has stood me in good stead.
  1. Arrange the politics of the country over a period of years so that poisoning you will be more trouble than it is worth and interfere with the private ambitions of too many people just at the moment.
  2. Make sure that there are among the city's civil service some unpredictable men who will consider your poisoning a personal insult against them, and generally cause a lot of fuss.
  3. Then eat what you please.

Nanny Oggs Kochbuch/Nanny Ogg's Cookbook

Sekretäre

Lord Vetinaris engster Mitarbeiterstab besteht in der Regel nur aus einem Sekretär. Diese waren:

Darüberhinaus arbeiten im Innen- und Aussendienst für Lord Vetinari eine Vielzahl von Sekretären an Informationsbeschaffung, -sichtung, -überprüfung, -filterung und -auswertung. Auch über ihre Arbeit hält sich Havelock Vetinari stets detailliert auf dem Laufenden.

Anspielungen

Die Familie Vetinari (Veterinär, Tierarzt) ist eine Anspielung auf die Familie Medici (Mediziner, Arzt). Sie war eine der reichsten und einflussreichsten Familien aus dem Florenz des 16. und 17. Jahrhunderts. Cosimo de Medici und sein Enkel Lorenzo de Medici wurden die Prototypen jener aufgeklärten Tyrannen an der Spitze eines Stadtstaates, wie ihn auch Lord Havelock Vetinari verkörpert. Das Wort Havelock bedeutet auf Englisch zudem Nackenschutz.

Das Buch an dem Lord Vetinari schreibt spielt auf Niccolò Machiavellis Buch El Principe (deut. Der Fürst) an.

Bücher mit Havelock Vetinari

Havelock Vetinari in seiner Jugend
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